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Grundlagen und Explorer

Grundregel: fehlend ist nicht null

Steady speichert normale Check-in-Werte in einem Tagesdatensatz (entry) und wiederholbare Vorgänge als events. Die Analytics-Schicht übernimmt nur tatsächlich vorhandene Werte.

Zustand analytische Bedeutung
Schlüssel fehlt unbekannt, wird ausgelassen
null oder leer nicht gewählt, wird ausgelassen
0 echter numerischer Nullwert
no / false bewusst negativer Status
na nicht relevant, kein Signal

Diese Unterscheidung gilt für Explorer, Lebensrad und Korrelationen. Ein nicht ausgefüllter Tag wird weder als schlechter Tag noch als Tag ohne Drang interpretiert.

Datenquellen

flowchart LR
    E[entries] --> M[metrische Tageswerte]
    F[Felddefinitionen und Versionen] --> M
    X[events] --> M
    M --> EX[Explorer]
    M --> COR[Korrelationen]
    E --> RAD[Lebensrad]
    X --> RAD
    F --> RAD

Normale Felder werden über ihre logicalId zusammengeführt. Nach einer Feldtypänderung bleiben ältere Feldversionen auswertbar; die jeweils vorhandene Version eines Tages wird verwendet.

Dynamische Ereignisse erscheinen zusätzlich als virtuelle Metriken:

  • soziale Verbundenheit,
  • Sportdauer und Anstrengung,
  • Selbstfürsorge-Dauer, Entspannung und Klarheit,
  • Drangstärke,
  • Trigger-Anzahl,
  • Mahlzeitenmenge und Ausgewogenheit.

Feldabhängige Analytics-Regeln

Die gültige Aggregation und Diagrammart hängt vom Feldtyp ab. Ungültige oder veraltete Konfigurationen werden normalisiert.

Feldtyp Standardaggregation Standarddiagramm weitere Aggregationen
Boolean Mittelwert Linie Anzahl, letzter Wert
Status Mittelwert Linie Anzahl, letzter Wert
Skala Mittelwert Linie Anzahl, letzter Wert
Dauer Summe Balken Mittelwert, Anzahl, letzter Wert
Zahl Mittelwert Balken Summe, Anzahl, letzter Wert
Auswahl Anzahl pro Antwort Balken keine numerische Mittelung
Freitext Anzahl nichtleerer Tage Balken Textinhalt wird nicht numerisch interpretiert

auto löst sich auf den Standard des Feldtyps beziehungsweise auf die Ereignisaggregation auf. Sport- und Selbstfürsorge-Dauern werden beispielsweise summiert; qualitative Ereigniswerte werden standardmäßig gemittelt.

Explorer

Der Explorer ist der direkte Messreihenpfad. Er filtert zuerst den gewählten Zeitraum und bildet anschließend Buckets nach Tag, Woche, Monat, Quartal oder Jahr.

flowchart TD
    S[ausgewählte Metrik] --> V[Feldversionen auflösen]
    V --> T{Feld oder Ereignis?}
    T -->|Feld| A[Entry-Werte sammeln]
    T -->|Ereignis| B[Event-Werte sammeln]
    A --> G[Zeit-Buckets]
    B --> G
    G --> AG[typgerechte Aggregation]
    AG --> C[Diagramm]
    AG --> D[optionale Aufschlüsselung]

Auswahlfelder

Auswahlfelder werden nicht über künstliche Zahlenwerte gemittelt. Jede Antwortoption wird als eigene Komponente gezählt und als Verteilung dargestellt.

Aufschlüsselungen

Eine Metrik kann nach einer kategorialen Dimension aufgeteilt werden, zum Beispiel:

  • Sportdauer nach Sportart,
  • Verbundenheit nach Person,
  • Metrik nach Status- oder Auswahlfeld,
  • Ereignisse nach Mahlzeit, Trigger oder Selbstfürsorge-Aktivität.

Die Aufschlüsselung berechnet außerdem einen deskriptiven Assoziationswert als Anteil der Zwischen-Gruppen-Varianz an der Gesamtvarianz. Dieser Wert beschreibt, wie stark sich die Gruppenmittel unterscheiden; er ist kein Kausalitätsnachweis und kein Signifikanztest.