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Veränderungsmodell

Recovery-Modell

Capability-Grenze der General-Audience-Version

Die General-Audience-Version behält das allgemeine Veränderungstracking, entfernt aber die eingebauten Profile für Alkohol und Pornografie/zwanghaftes Sexualverhalten, den SPAA-Bereich sowie 12-Schritte- und Literaturressourcen. Allgemeine oder selbst angelegte Veränderungsbereiche bleiben mit Countern, Triggern, Drang, Resets und Verlauf kompatibel.

flowchart TD
    CFG[Konfiguration] --> A1[Veränderungsbereich]
    CFG --> A2[weiterer Bereich]
    A1 --> C1[Counter]
    A1 --> C2[Counter]
    A2 --> C3[Counter]
    E[Drang oder Trigger] --> A1
    E --> A2

Ein Counter gehört genau einem stabilen Veränderungsbereich. Ein Drang- oder Trigger-Ereignis kann sich auf einen oder mehrere Bereiche beziehen. Allgemeine Tagesdaten werden nicht je Bereich dupliziert. Ist kein Veränderungsbereich aktiv, werden die Ansicht und die zugehörigen Eingaben unter Heute ausgeblendet.

Counterlogik

Counterstände werden aus Start- und Resetzeitpunkten sowie der aktuellen Zeit berechnet und nicht täglich gespeichert.

  • Ein Counter startet erst nach einem ausdrücklich gesetzten Startpunkt.
  • Das Startdatum kann manuell angepasst werden.
  • Ein Reset entsteht nur durch eine bestätigte manuelle Aktion oder einen ausdrücklich als Rückfall gespeicherten Drang.
  • Die Reset-Historie bleibt erhalten.
  • Ein Rückfall kann bewusst keinen, einen oder mehrere Counter zurücksetzen.
  • Pro Counter kann festgelegt sein, ob er im Rückfalldialog vorausgewählt ist.

Ein Drang mit Rückfall und die ausgewählten Counter-Resets werden atomar gespeichert. Entweder gelingt die gesamte Operation oder es wird nichts übernommen.

Drang, Trigger und bewusste Null-Check-ins

Trigger und Drang sind getrennte Ereignisarten. Ein Trigger dokumentiert einen möglichen Auslöser und kann unabhängig von einem Drang erfasst werden. Ein tatsächlicher Drang besitzt eine Stärke von 1 bis 10.

  • Ab Stärke 4 werden Grund, Reaktion und Ergebnis freiwillig angeboten; der Suchtdruck lässt sich auch ohne diese Details direkt speichern.
  • Beim Grund stehen ausschließlich frühere Drang-Gründe zur Vorauswahl. Ein neu eingegebener Grund wird lokal in diesem eigenen Katalog gespeichert; Trigger bleiben getrennt.
  • Mögliche Ergebnisse sind abgeklungen, schwächer, unverändert, stärker oder Rückfall.
  • Mehrere ausgewählte Veränderungsbereiche können demselben Ereignis zugeordnet werden.

Bewusster Null-Check-in

Eine ausdrücklich gespeicherte Stärke 0 ist kein Drang-Ereignis, sondern ein positiver Recovery-Check-in: „bewusst kein Drang“.

Wichtig:

  • Nur dieser ausdrücklich gespeicherte Null-Check-in bedeutet „kein Drang“.
  • Ein ausgefüllter Tag ohne Null-Check-in bleibt unbekannt.
  • Ein komplett fehlender Tag bleibt ebenfalls unbekannt.
  • Ein später erfasster tatsächlicher Drang desselben Tages und Veränderungsbereichs ersetzt den Null-Check-in atomar.
  • Eine später gespeicherte Null löscht einen bereits vorhandenen tatsächlichen Drang nicht stillschweigend.
flowchart TD
    D[Tag] --> Z{expliziter Check-in?}
    Z -->|0 gespeichert| F[kein Drang]
    Z -->|1–10 gespeichert| U[Drangereignis]
    Z -->|nichts gespeichert| N[unbekannt]

Verlauf und Lebensrad-Interpretation

Der Verlauf kann nach Veränderungsbereich und Zeitraum filtern. Er enthält Drangstärke, bewusste Null-Check-ins, Trigger, Reaktionen, Ergebnisse, Rückfälle und Counter-Resets. Ereignisse mit mehreren Bereichen werden in der Gesamtansicht nicht dupliziert.

Ein veränderungsbezogenes Lebensrad-Signal ist kein Counter. Es ist ein aktueller Produktscore aus freigegebenen Feldern und Ereignissen im Analysefenster. Ein Rückfall kann für den betreffenden Tag ein Nullsignal liefern, ein bewusster Kein-Drang-Check-in ein positives Signal und tatsächlicher Drang verwendet das stärkste Ereignis des Tages mit begrenzter Ergebnisanpassung. Die Lebensrad-Detailansicht trennt Qualität, Quantität und Momentum.

Quellen